Behandlungstechniken

Das Wirbelsäulen- und Bandscheibencenter ist Ihr zuverlässiger Partner bei Problemen rund um das Thema Wirbelsäule und Nervensystem.

Da alle Therapeuten teils gleiche, teils unterschiedliche Technikschwerpunkte aufweisen, jedoch die gleiche Qualifikation und Vorgehensweisen vertreten, werden Sie teilweise von unterschiedlichen Therapeuten behandelt, um Ihnen individuell den größten Behandlungsnutzen zukommen lassen zu können.

Im Folgenden stellen wir Ihnen nun kurz die Techniken und Verfahren vor, welche im Wirbelsäulen- und Bandscheibencenter angewandt werden.

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Die Sacro-Occipitale Technik (SOT)

Die Sacro-Occipitale Technik verbindet, wie ihr Name bereits sagt, das Sacrum = Kreuzbein und das Occiput = Hinterhaupt. Sie stabilisiert das Becken mitsamt des Bandapparates und adressiert gleichzeitig alle wichtigen Bereiche des Schädels und der Halswirbelsäule, welche über die harte Hirnhaut (Dura Mater) in direkter Verbindung stehen. Mit Hilfe dieser Technik wird dem Körper zu fundamentaler Stabilität verholfen, indem spezifische Blöcke (vgl. Abbildung 1) das Becken aus Schiefstand und Instabilität zurück ins Gleichgewicht bringen.

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Die
COX-Technik

Diese spezielle Bandscheibentechnik ist fester Bestandteil des Behandlungsprotokolls sobald Bandscheibenschäden vorhanden sind. Durch sanfte Zug- und Flexionsbewegungen wird einerseits der austretende Spinalnerv entlastet, der oft intensiver Kompression ausgesetzt ist (vgl. Abbildung 2) und andererseits die Regeneration der Bandscheibe angeregt. Zugleich werden die Belastungsverhältnisse des darüberliegenden Wirbelkörpers auf die Bandscheibe positiv beeinflusst und verändert.
Dieses Behandlungsverfahren verschafft dem Patienten oft unmittelbare Erleichterung und ist deshalb aus keiner Bandscheibenpraxis wegzudenken.

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Die
Aktivator-Technik

Diese Technik gleicht einer neurologischen Suchmaschine. So gibt es für alle Segmente der Wirbelsäule spezielle Tests, bei denen der Patient eine bestimmte Bewegung/Haltung einnimmt. Ist einer oder mehrere dieser Tests auffällig, zeigt sich dies in Form einer veränderten Muskelreaktion. Mittels eines extra dafür entwickelten Gerätes, dem sogenannten Aktivator, wird das betroffene Areal anschließend justiert.

Der große Vorteil dieser Technik ist der weitläufige Testumfang, welcher sich auf nahezu jedes Gelenk des menschlichen Körpers erstreckt. Am Ende des Aktivatordurchlaufs sollen die vormals gegenwärtigen Stresstests unauffällig sein. Diese Technik wird unter anderem häufig bei Spitzensportlern, wie Usain Bolt und Tiger Woods angewandt, da man wie bereits erwähnt, neurologische Störungen bis ins kleinste Detail ausfindig machen kann.

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Beckenbuddy-

Beckenstützgürtel

Der Beckenbuddy wurde speziell für die Entlastung des Beckens im Alltag entwickelt. Er hilft sowohl akut als auch präventiv bei Becken-, Bandscheiben-, und/oder Lendenwirbelsäulenproblemen, ohne die physiologische Bewegung einzuschränken.
Zudem ist er unter der Kleidung und somit für andere unsichtbar tragbar. Durch dieses Produkt wird die Heilungstendenz immens begünstigt, wodurch der Behandlungsverlauf ungestört fortgesetzt werden kann. Deshalb ist der Beckenbuddy ein nicht mehr wegzudenkender Begleiter der SOT Technik, wenn es um nachhaltige Stabilität im Beckenbereich geht.

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Die Funktionelle

Neurologie

Mittels weltweit einzigartiger neuromuskulärer Testverfahren aus dem Fachbereich der funktionellen Neurologie, sind wir in der Lage ihr zentrales Nervensystem genauestens zu untersuchen. Dabei übt der Behandler gezielte, nervale Provokationen in den verschiedenen Rückenmarksebenen aus und testet anschließend anhand eines sogenannten Indikatormuskels, ob Ihr Körper dem nervalen Stress standhalten kann oder Unterstützung in diesem Bereich braucht. Nach anschließend gezielter Justierung des auffälligen Segments, ist Ihr Nervensystem in der Lage einer erneuten nervalen Provokation im Test standzuhalten, was die zurückkehrende Funktionalität wiederspiegelt und Voraussetzung für die Regeneration des betroffenen Segments darstellt.

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Die Thompson Drop Technik

Für diese Technik sind ganz bestimmte Behandlungsliegen notwendig, die über spezielle Fallelemente, sogenannte „Drops“ verfügen. Mit ihnen ist der Behandler in der Lage knöcherne Strukturen, wie Wirbel- oder Beckenknochen gezielt zu justieren, ohne dabei harte Impulse verwenden zu müssen. Die bei der Justierung entstehende kinetische Energie wird vom Fallelement abgefangen und somit vom Patienten als sehr schonend und angenehm wahrgenommen.